In den Supermarktregalen wird brauner Zucker in schönen Verpackungen mit der Aufschrift „natürlich“, „biologisch“ und „gesund“ angeboten.
Einem -Korrespondenten zufolge sind die Käufer bereit, den dreifachen Preis zu zahlen, weil sie glauben, dass er weniger Kalorien hat und gesünder ist als gewöhnlicher weißer Zucker.
In Wirklichkeit handelt es sich bei braunem Zucker um denselben raffinierten weißen Zucker, der nur mit Melasse überzogen ist.
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Der Kaloriengehalt ist fast derselbe, und auch die Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel sind nicht anders, auch wenn uns viele Vermarkter das Gegenteil weismachen wollen.
Melassesirup enthält zwar Spurenelemente wie Kalzium, Kalium und Eisen, aber in so winzigen Mengen, dass man kiloweise Zucker essen müsste, um den Tagesbedarf zu decken. Der Nutzen ist zweifelhaft und der Schaden liegt auf der Hand.
Der einzige wirkliche Unterschied ist der Geschmack und das Aroma. Brauner Zucker hat eine leichte Karamellnote, die Backwaren interessanter macht. Er eignet sich besser für Lebkuchen, Pfefferkuchen und einige Desserts, bei denen diese Note wichtig ist.
Für Cremes und Baiser ist weißer Zucker unverzichtbar, da er kristallin ist und eine perfekte Textur ergibt. Brauner Zucker kann die Textur aufgrund von Melasseverunreinigungen beeinträchtigen und die Creme körnig machen.
Es ist wichtig zu wissen, dass brauner Zucker oft gefälscht wird, indem einfach weißer Zucker eingefärbt wird. Echter Rohrzucker ist teuer, und wenn der Preis verdächtig niedrig ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Fälschung ohne Melasse.
Letztendlich sollte man den Zucker nach seinen geschmacklichen Vorlieben und nicht nach seinem mythischen Nutzen auswählen und nicht zu viel Geld für eine schöne Verpackung ausgeben.
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