Wie oft man Suppe essen muss, um keine Gastritis zu bekommen: die Meinung eines Gastroenterologen

Von Kindheit an wurde uns beigebracht, dass das erste Gericht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen muss, da sonst der Magen verdorben wird und eine Gastritis auftritt.

Doch moderne Gastroenterologen betrachten dieses Dogma mit einem Lächeln: Es gibt in der Natur keine Zwangssuppe, und die Gesundheit des Magens hängt von ganz anderen Faktoren ab, berichtet der Korrespondent von .

Studien zeigen, dass Menschen, die überhaupt keine flüssigen Vorspeisen essen, nicht häufiger an Gastritis erkranken als solche, die gerne Borschtsch und Suppen essen.

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Japaner, Italiener, viele asiatische Völker leben sehr gut ohne Suppen und leiden nicht an Magenproblemen, weil ihre Ernährung auf andere Weise ausgewogen ist.

Gastroenterologen erklären: Suppe ist nicht deshalb nützlich, weil sie flüssig ist, sondern weil sie oft Gemüse, Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate in ausgewogener Weise enthält.

Wenn die Suppe jedoch in einer fettigen Brühe mit viel Salz und chemischen Zusätzen gekocht wird, schadet sie mehr als sie nützt, selbst wenn man sie dreimal am Tag isst.

Für Menschen mit Übersäuerung und einigen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts kann Suppe sehr nützlich sein, da flüssige Nahrung leichter zu verdauen ist und die entzündeten Schleimhäute nicht traumatisiert.

Aber ein gesunder Mensch braucht keine Suppe als obligatorisches Ritual, und sie kann leicht durch ein zweites Gericht mit Gemüse und ausreichend Flüssigkeit ersetzt werden.

Ernährungswissenschaftler fügen hinzu, dass es bei der Ernährung vor allem auf die Regelmäßigkeit und die Qualität ankommt, nicht auf die Form der Portion.

Wenn Sie Suppe mögen – essen Sie sie, wenn Sie sie nicht mögen – quälen Sie sich nicht, sondern versorgen Sie Ihren Körper über den Tag verteilt mit ausreichend Gemüse, Eiweiß und Wasser, und Ihr Magen wird es Ihnen unabhängig vom ersten Gang auf der Speisekarte danken.

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