Wie der Frühjahrsschnitt aus schwachen Reben schwere Trauben macht

Viele Gärtner scheuen sich, die Trauben im Frühjahr anzusprechen, weil sie das „Weinen“ der Rebe fürchten, und enden mit einem Dschungel aus Blättern statt Beeren. Ohne einen chirurgischen Eingriff gibt der Strauch alle seine Ressourcen für das Grünwachstum aus, so dass die Früchte klein und sauer werden. Ich habe auf meiner Parzelle jahrelang verschiedene Ansätze ausprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass ein richtiger Rückschnitt im März und April die einzige Möglichkeit ist, die Pflanze dazu zu bringen, für Ihre Ergebnisse zu arbeiten, und nicht, das Territorium zu übernehmen.

Warum sollte man Trauben überhaupt im Frühjahr schneiden, wenn man es auch im Herbst tun kann? Bei der Frühjahrsrevision können Sie genau beurteilen, wie die Reben überwintert haben. Man sieht sofort, wie lebendig Knospen und Sie können die Zweige, die den Frost nicht überlebt haben, rechtzeitig entfernen, ohne dass ein „totes Gewicht“ am Strauch zurückbleibt.

Ein Geheimnis: Schneiden Sie immer von der Knospe weg. Wenn der Saft („passoka“) ausfließt und auf die Knospe gelangt, kann sie einfach verfaulen, bevor sie blüht. Neigen Sie die Gartenschere so, dass die Tropfen auf den Boden und nicht auf den zukünftigen Trieb tropfen.

Je nach Zielsetzung und Alter des Strauches gibt es verschiedene Strategien für den Rückschnitt.

Es ist wichtig, daran zu denken, dass Gliedmaßenersatz. Dabei handelt es sich um einen kurzen beschnittenen Trieb, der unterhalb des Hauptfruchttriebs liegt. Aus ihm wächst im nächsten Jahr eine neue Rebe, so dass sich der Strauch nicht weit von der Wurzel entfernt und eine kompakte Form erhält.

– Verwenden Sie nur scharf geschliffene Werkzeuge – Desinfizieren Sie die Klingen nach jedem Strauch mit Alkohol oder Mangan – Schneiden Sie die Rebe in einer einzigen, sicheren Bewegung – Lassen Sie keine langen „Stümpfe“ über der Knospe zurück, optimal sind 2-3 Zentimeter.

„Mein Name ist Lukas Weber und ich bin Experte für Agronomie und Landschaftsgestaltung. In den letzten 12 Jahren habe ich mehr als hundert vernachlässigte Weinberge auf Privatgrundstücken in Europa wiederbelebt. Meine Erfahrung zeigt, dass selbst der hoffnungsloseste Strauch Früchte trägt, wenn man seine vegetative Masse und sein Wurzelsystem ins Gleichgewicht bringt.“

Richtiges Beschneiden bedeutet nicht nur das Entfernen von Überschuss, sondern auch das Programmieren der Ernte für die gesamte Saison. Wenn der Strauch nicht mit überschüssigen Trieben überladen ist, Photosynthese Die Photosynthese[Photosynthese]arbeitet so effizient wie möglich und leitet den Zucker direkt in die Beeren. Als Ergebnis erhält man dichte, volle Trauben, die keine Angst vor Graufäule haben und Zeit haben, vor dem ersten Kälteeinbruch im Herbst an Süße zu gewinnen.

Häufig gestellte Fragen:

Wann genau sollte man im Frühjahr mit dem Beschneiden beginnen?

Die Arbeiten werden ausschließlich vor dem Beginn des aktiven Anschwellens der Knospen durchgeführt, wenn die Lufttemperatur stabil über 5 Grad Celsius liegt.

Was ist zu tun, wenn die Trauben nach dem Schnitt stark zu „weinen“ beginnen?

Keine Panik, das ist ein natürlicher Vorgang, aber große Schnitte können mit einer speziellen Paste oder Gartenlack bestrichen werden.

Kann ich Trauben schneiden, wenn sich die Knospen bereits geöffnet haben?

In dieser Zeit ist ein Beschneiden höchst unerwünscht, da die Pflanze zu viele Nährstoffe verliert und geschwächt wird.

Wie unterscheidet man eine lebende von einer gefrorenen Rebe?

Lebendes Holz ist beim Schneiden hellgrün, während totes Holz braun oder schwarz aussieht.

Muss ich den Strauch unmittelbar nach dem Schnitt düngen?

Ja, die Gabe von Stickstoffdünger hilft der Pflanze, sich schneller zu erholen und ein aktives Wachstum des neuen Grüns zu beginnen.

Wie viele Knospen sollte ich an einem ausgewachsenen Strauch belassen?

Im Durchschnitt ist es optimal, 30 bis 45 Knospen pro Strauch für eine erwachsene Pflanze zu belassen.

Hilft das Beschneiden bei der Beseitigung von Schädlingen?

Durch das Entfernen alter Rinde und kranker Äste wird die Population überwinternder Insekten und Pilzsporen erheblich reduziert.

Eine sorgfältige Pflege der Reben im Frühjahr ist die Grundlage für eine gute Ernte.

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