Wenn Sie den richtigen Zeitpunkt wählen und diese einfachen Regeln befolgen, werden die Tomaten schnell Wurzeln schlagen und eine reiche Ernte liefern.
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Mit dem Beginn des Frühlings wollen viele Gemüsegärtner so schnell wie möglich mit der Aussaat beginnen. Doch nicht alle Gemüsesorten vertragen die kühle Witterung gut. Tomaten sind wärmeliebende Pflanzen, so dass eine frühe Aussaat zu Schäden oder sogar zum Tod durch Spätfröste im Frühjahr führen kann. Wie Southern Living schreibt, gibt es jedoch kein allgemeingültiges Pflanzdatum – es hängt vom Klima, dem Boden und der Lufttemperatur in der jeweiligen Region ab.
Um eine gute Ernte zu erzielen, konzentrieren sich Gärtner auf die örtlichen Klimabedingungen und die Daten des letzten Frostes. Anhand dieser Daten lässt sich bestimmen, wann mit der Anzucht der Setzlinge begonnen werden soll und wann sie ins Freiland gebracht werden müssen.
Was sind Tomaten?
Es gibt zwei Haupttypen von Tomaten: determinierte und indeterminierte Tomaten.
Determinante Sorten haben kompaktere Sträucher und liefern die Haupternte in kurzer Zeit. Die Früchte reifen fast gleichzeitig, daher werden diese Tomaten oft für die Konservierung gewählt.
Unbestimmte Sorten wachsen und fruchten während der gesamten Saison. Diese Pflanzen sind in der Regel größer und liefern eine allmähliche Ernte, weshalb sie auf Hausgrundstücken beliebt sind.
Auch die Krankheitsresistenz ist bei der Auswahl einer Sorte zu berücksichtigen. Viele moderne Hybriden sind gegen verbreitete Krankheiten wie Fusarium, Verticillium oder Tabakmosaikvirus geschützt.
Wann man Tomaten am besten pflanzt – der richtige Zeitpunkt
Laut der Veröffentlichung sind Tomaten kälteempfindlich. Schon ein leichter Frost kann die Pflanzen zerstören, und Temperaturen unter +10 °C verlangsamen ihre Entwicklung. Daher wird in der Regel empfohlen, Tomaten im späten Frühjahr zu pflanzen, wenn die Frostgefahr vorüber ist und die Bodentemperatur konstant über +15 °C liegt.
In sehr warmen Regionen kann die Saison anders sein: Tomaten werden manchmal im Herbst und Winter angebaut.
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Tomaten können als fertige Setzlinge in einem Gartencenter gepflanzt oder aus Samen gezogen werden. Die zweite Möglichkeit erfordert mehr Zeit, bietet aber mehrere Vorteile: Die Auswahl an Sorten ist viel größer und das Saatgut ist billiger.
Das Saatgut wird in der Regel 6-8 Wochen vor dem letzten Frost im Frühjahr im Haus ausgesät. Wenn die Pflanzen ins Freiland verpflanzt werden, sollten sie etwa 15-25 cm hoch sein, einen kräftigen Stamm und ein gut entwickeltes Wurzelsystem haben.
Wo man Tomaten am besten pflanzt – wie man einen Platz für Setzlinge wählt
Tomaten wachsen am besten an sonnigen Plätzen mit mindestens 6-8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Der Boden sollte locker und gut wasserdurchlässig sein. Um die Fruchtbarkeit zu erhöhen, wird oft Kompost oder überreifer Dung zugegeben.
Wichtig ist auch die Einhaltung der Fruchtfolge: Es wird nicht empfohlen, Tomaten mehrere Jahre hintereinander an derselben Stelle oder nach verwandten Kulturen wie Paprika, Auberginen und Kartoffeln zu pflanzen.
Wie man Tomaten richtig in den Boden pflanzt
Tomaten haben eine Besonderheit: Sie können am eingegrabenen Teil des Stängels Wurzeln bilden. Daher werden die Setzlinge oft tiefer als andere Gemüsearten gepflanzt, indem die unteren Blätter entfernt und der Stängel in die Erde versenkt wird. Dies trägt zur Entwicklung eines starken Wurzelsystems bei und macht die Pflanzen stabiler.
Gießen Sie die Pflanzen nach dem Einpflanzen gut an und mulchen Sie den Boden, zum Beispiel mit Stroh, Laub oder Kompost. Die Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit zu speichern, schützt die Früchte vor Rissen und verbessert die Wachstumsbedingungen.
Wir möchten daran erinnern, dass frühere Experten Bäume genannt haben, die nicht in den Garten gepflanzt werden müssen.

