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Wie man in der Kindheit mit Ängsten umgeht, wird als Erwachsener zur Gewohnheit der Selbstaufopferung
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Der Wunsch, den Frieden in Beziehungen um jeden Preis zu bewahren, erscheint oft wie ein nobler Charakterzug, aber dieses „Friedenstiften“ kann eine tiefe innere Krise verbergen. Experten stellen fest, dass Menschen, die systematisch Spannungen absorbieren, in Wirklichkeit in einem Zustand ständiger Selbstentwertung leben, der mit der Zeit zu emotionalem Burnout und Entfremdung führt, schreibt die NLC-Publikation.
Warum es „sicher“ erscheint, Konflikte zu vermeiden
Nach der Schematherapie ist die Gewohnheit, Streit zu vermeiden, nicht nur eine Charaktereigenschaft. Meistens handelt es sich um ein „programmiertes“ Sicherheitsmuster in der Kindheit. Wenn ein Kind das Gefühl hat, dass eine Meinungsverschiedenheit zu Bestrafung, Demütigung oder Liebesentzug führen würde, lernt es zu schweigen.
Im Erwachsenenalter wird dies zu einer automatischen Reaktion: Der Körper verkrampft sich bei dem bloßen Gedanken an einen Konflikt, und die Person wählt den Weg des geringsten Widerstands, um sich sofort Erleichterung zu verschaffen.
Wie man das Problem löst
Auf der Grundlage der Logik der Schematherapie identifiziert der Autor drei Hauptstile zur Bewältigung schwieriger Situationen:
- Kapitulation: Vollständige Anpassung an die Bedürfnisse des anderen und Anerkennung der Rechtmäßigkeit des anderen.
- Vermeidung: körperliche oder emotionale Flucht – Ignorieren von Nachrichten, Schweigen oder Verschieben von Gesprächen „auf später“.
- Überkompensation: versuchen, „zu nett“ zu sein, sich schnell entschuldigen und die Rolle des Vermittlers spielen, nur um Spannungen abzubauen.
Obwohl eine solche Person nach außen hin angenehm und komfortabel erscheint, sammeln sich in ihrem Inneren Groll, Wut und ein Gefühl der Leere an. Psychologen betonen, dass starke Beziehungen nicht auf der Abwesenheit von Konflikten beruhen, sondern auf der Fähigkeit, Spannungen ohne Angst vor Ablehnung auszudrücken.
Der springende Punkt für Veränderungen ist die Fähigkeit, zwischen der realen Bedrohung und den alten „Kindheitsskripten“ zu unterscheiden. Das Ziel besteht nicht darin, skandalisiert zu werden, sondern zu lernen, die eigenen Grenzen in kurzen, klaren Sätzen zu markieren und so Ehrlichkeit und Berechenbarkeit in die Beziehung zurückzubringen.
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