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Nach 20 Jahren der Behandlung von Herzinfarkten verrät ein Kardiologe seine Geheimnisse zur Verbesserung der kardiovaskulären Gesundheit
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Herzkrankheiten entwickeln sich über Jahre hinweg aufgrund von Veränderungen des Blutdrucks, der Entzündung, der Glukoseregulierung und der Schlafqualität.
Dies wurde von dem Kardiologen Sanjay Bhojraj festgestellt. Er sagte, dass er nach 20 Jahren der Behandlung von Herzkrankheiten, verstopften Arterien und Stoffwechselstörungen begann, einen weniger offensichtlichen Faktor zu bemerken, der sich auf die kardiovaskuläre Gesundheit auswirkt: was in den Abendstunden passiert, schreibt CNBC.
Er nannte 7 Dinge, die er als Kardiologe nach 19 Uhr konsequent vermeidet.
1. Essen spät in der Nacht
Die Stoffwechselfunktion unterliegt zirkadianen Rhythmen. Abends nimmt die Insulinempfindlichkeit ab, und der Körper ist weniger effizient bei der Verarbeitung von Glukose und Fett. Späte Mahlzeiten werden mit höheren Blutzuckerwerten nach dem Essen, einem gestörten Fettstoffwechsel und verstärkten Entzündungssignalen in Verbindung gebracht.
Studien haben gezeigt, dass ein frühes Abendessen den Blutdruck, die Blutzuckerkontrolle und die Risikoindikatoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessert. Eine späte Mahlzeit hingegen stört den Erholungsprozess des Körpers in der Nacht, der für die Gesundheit der Gefäße entscheidend ist.
2. Helles Licht
Helles Licht am Abend unterdrückt die Melatoninproduktion. Melatonin spielt eine Rolle bei der Schlafregulierung, der Blutdruckkontrolle und der antioxidativen Aktivität im Herz-Kreislauf-System.
Studien haben einen Zusammenhang zwischen abendlicher Lichtexposition und einem erhöhten Risiko für koronare Herzkrankheiten und einer Störung der normalen nächtlichen Blutdruckwerte festgestellt.
In diesem Zusammenhang riet Bhojraj, Lampen mit warmem Licht und Lampen in Augenhöhe zu wählen, um die Lichtverhältnisse bei Sonnenuntergang nachzuahmen.
3. Stressige oder emotionsgeladene Fernsehsendungen
Das Nervensystem merkt nicht, dass es nur eine Show ist. Ob es sich um eine politische Debatte, einen Reality-TV-Skandal oder ein entscheidendes Endspiel handelt, psychologischer Stress aktiviert das sympathische Nervensystem, wodurch Herzfrequenz und Blutdruck steigen.
Jahrzehntelange Forschung hat gezeigt, dass sowohl akuter als auch chronischer Stress zu endothelialer Dysfunktion, dem frühesten Stadium von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beitragen.
„Ich liebe eine gute Fernsehserie genauso wie jeder andere. Ich schaue sie nur nicht am Abend. Die Dramen anderer Leute hebe ich mir für das Wochenende auf, wenn mein Nervensystem einen Schlag einstecken kann. Die Erhöhung des Stresshormonspiegels kurz vor dem Schlafengehen ist so, als würde man beim Einfahren in eine Garage das Gaspedal durchdrücken“, vergleicht der Kardiologe.
4. intensive Ausbildung
Bewegung ist eines der besten Dinge, die Sie für die Gesundheit Ihres Herzens tun können, aber das richtige Timing ist wichtig.
Starke körperliche Betätigung um 21 Uhr beispielsweise hält den Cortisolspiegel erhöht und verzögert den Übergang in den Ruhe- und Erholungsmodus. Dies kann das Einschlafen erschweren, die Herzfrequenz in der Nacht erhöhen und die Herzfrequenzvariabilität verringern.
5. Alkoholkonsum
Selbst mäßiger Alkoholkonsum am Abend stört das Schlafverhalten, indem er die REM-Phase des Schlafs unterdrückt und die Melatoninproduktion beeinträchtigt.
Außerdem erhöht er die Ruheherzfrequenz und verflacht den normalen nächtlichen Blutdruckabfall, der eng mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Schlechter Schlaf verstärkt Entzündungen und beeinträchtigt die Stoffwechselregulierung, wodurch sich das langfristige Herzrisiko vergrößert.
6. Emotionale Gespräche
Wut und emotionaler Stress haben sehr reale Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Akuter Stress führt zu einem sprunghaften Anstieg des Cortisolspiegels, verringert die Herzfrequenzvariabilität und kann Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkte auslösen.
Ein Kardiologe hat davor gewarnt, dass abendliche Streitereien mit der Ehefrau nicht nur die Stimmung verderben, sondern auch den Körper mit Stresshormonen überschwemmen, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem der Körper ruhen sollte. Deshalb rät der Arzt, abends einfach nicht zu streiten.
7. Auswirkungen von Bildschirmen
Handys, Tablets und Fernseher strahlen blaues Licht aus, das die Ausschüttung von Melatonin verzögert und den zirkadianen Rhythmus verschiebt. Dies führt zu einem späteren Einschlafen und einer schlechteren Schlafqualität.
Chronische Schlafstörungen wirken sich negativ auf das Herz aus, während ein regelmäßiger Schlaf die Herzfunktion langfristig fördert.
„Für mich ist die Faustregel nach 19 Uhr einfach: Reduzieren Sie den gestörten zirkadianen Rhythmus und den Stress, und lassen Sie das Herz sich erholen“, so der Kardiologe.
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