Beliebtes japanisches Getränk lindert Allergiesymptome

Die Ergebnisse der Studie sind in der Zeitschrift npj Science of Food veröffentlicht.

In dem Experiment verwendeten die Forscher Mäuse mit einem Modell für allergische Rhinitis, bei dem Heuschnupfensymptome künstlich hervorgerufen wurden. Den Tieren wurde regelmäßig Matcha-Tee-Extrakt verabreicht, woraufhin ihre Reaktion auf das Allergen getestet wurde.

Bei Mäusen, die Matcha erhielten, war die Häufigkeit der Niesanfälle im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich geringer. Gleichzeitig zeigte die Analyse, dass die der Allergie zugrunde liegenden Immunmechanismen nahezu unverändert blieben.

Der Immunglobulin E (IgE)-Spiegel, die Mastzellenaktivität und die Ansammlung von Entzündungszellen blieben fast gleich wie bei den unbehandelten Tieren. Dies bedeutet, dass der Tee die allergische Reaktion selbst nicht unterdrückt.

Weitere Studien haben gezeigt, dass Matcha die Aktivität von Neuronen im Hirnstamm beeinflusst, die an der Auslösung des Niesreflexes beteiligt sind.

Bei allergischen Mäusen stieg die Aktivität des c-Fos-Gens, eines Markers für diese Neuronen, drastisch an. Nach dem Verzehr von Matcha sank sie auf fast normale Werte.

Den Autoren zufolge deutet dies darauf hin, dass Matcha die Nervensignale hemmen kann, die das Niesen auslösen. Die Forscher glauben, dass ein solcher Mechanismus möglicherweise zur Linderung der Symptome von allergischem Schnupfen eingesetzt werden könnte, obwohl weitere Studien erforderlich sind, um die Wirkung beim Menschen zu bestätigen.

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