Aprikosenschnitt im Frühjahr – wie und wann man ihn richtig macht

Foto: aus offenen Quellen

Der Hauptzweck des Beschneidens besteht darin, die Verteilung der Ressourcen der Pflanze zu optimieren

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Die Aprikose wächst sehr aktiv. Wenn man nichts gegen das zu schnelle Wachstum der Krone unternimmt, beeinträchtigt dies die Fruchtbildung.

Das Verfahren sollte mit einer Inspektion des Baumes beginnen, schreibt doaj.org. Als erstes werden trockene, beschädigte oder kranke Äste entfernt. Solche Triebe bringen nicht nur keine Früchte hervor, sondern können auch zu einer Infektionsquelle werden.

Als Nächstes ist auf die Kronenform zu achten, denn die Veränderung der Kronenstruktur wirkt sich auf die Verteilung von Licht und Nährstoffen im Baum aus, was wiederum die Bildung von mehr Blütenknospen anregt und zu höheren Erträgen beiträgt.

In den meisten Regionen ist der optimale Zeitpunkt für den Frühjahrsschnitt der Spätwinter oder das zeitige Frühjahr – vor Beginn der aktiven Saftbewegung und des Knospenaufbruchs. In gemäßigten Klimazonen ist dies normalerweise im März oder Anfang April der Fall.

Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Baum noch in einer relativen Ruhephase, so dass der Schnitt leichter zu verkraften ist.

Außerdem regt die Frühjahrsbehandlung das aktive Wachstum neuer Triebe an und hilft, die richtige Kronenstruktur zu bilden. Gleichzeitig ist es wichtig, die Witterungsbedingungen zu berücksichtigen: Der Baumschnitt wird am besten durchgeführt, wenn sich die Temperaturen stabilisiert haben und die Gefahr von strengem Frost bereits minimal ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt – Trockenes Wetter. Einige Experten raten, den Baum nicht vor längeren Regenfällen zu beschneiden, da durch offene Schnitte Pilzerreger in den Baum gelangen können.

Beschneiden – ist nur einer der Faktoren, die den Ertrag von Aprikosen beeinflussen. Richtige Bewässerung, ausreichende Sonneneinstrahlung und regelmäßige Düngung sind ebenso wichtig.

Für die Pflege eines Aprikosenbaums werden die folgenden Hilfsmittel benötigt:

  • Gartenschere;
  • Gartenmesser;
  • Gartensäge;
  • Schärfblock;
  • Bindfaden zur Befestigung von Trieben und Zweigen;
  • Mittel zum Verschließen von Schnitten und Wunden (z. B. Gartenbaukonfitüre).

Alle Gartengeräte müssen sorgfältig geschärft werden. Vor Beginn der Arbeit mit der Gartensäge müssen die Zähne in entgegengesetzte Richtungen gespreizt werden, wobei sie abwechselnd nach rechts und links geneigt sein müssen. Der Biegewinkel der Zähne muss immer gleich sein, wobei die scharfe Seite aller Zähne nach innen zeigt.

Unmittelbar vor dem Eingriff werden alle Werkzeuge desinfiziert, um die Pflanze vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen.

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