Frühling und Herbst werden für Besitzer von pelzigen Haustieren zu einem echten Albtraum: Haare fliegen in der Wohnung herum, setzen sich auf der Kleidung ab und gelangen ins Futter.
Der Groomer-Technologe warnt, dass das Problem nicht nur in der Ästhetik liegt, sondern auch in der Gesundheit des Tieres, die ohne regelmäßiges Kämmen leidet, berichtet der Korrespondent von .
Abgestorbene Haare, die nicht entfernt werden, verknäueln sich, ziehen an der Haut und verursachen bei jeder Bewegung Schmerzen. Die Haut kann unter den Verfilzungen nicht atmen, Feuchtigkeit und Schmutz sammeln sich an, und es entstehen Dermatitis und Pilzinfektionen, deren Behandlung Monate dauert.
Katzen nehmen durch das Belecken ein Vielfaches an Haaren während der Mauserzeit auf, wenn diese nicht ausgekämmt werden.
Die Trichobezoen im Magen werden dichter und größer und verursachen Erbrechen und Verstopfung, in schweren Fällen sogar einen Darmverschluss mit Operation.
Hunde mit Unterwolle, wie Huskys und Schäferhunde, verlieren ohne Kämmen die Wärmeregulierung: Die toten Haare lassen die Haut nicht atmen und das Tier überhitzt im Sommer.
Im Winter hingegen wärmt das Haarkleid nicht, sondern wird nass und gefriert, was zu Unterkühlung führt.
Regelmäßiges Kämmen ist keine Laune, sondern eine hygienische Notwendigkeit, insbesondere bei langhaarigen Rassen. Das Kämmen sollte täglich oder jeden zweiten Tag während der Fellwechselzeit und einmal wöchentlich in der normalen Zeit erfolgen, wobei die richtigen Hilfsmittel verwendet werden sollten: Fluffer, Furminator, Kamm mit vielen Zinken.
Kurzhaarige Katzen und Hunde sollten auch gebürstet werden, um tote Haare zu entfernen und die Haut zu massieren.
Dadurch wird die Blutzirkulation verbessert, das Fell glänzt und die Menge der Haare, die das Tier in der Wohnung verteilt, wird reduziert.
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