Warum man nach 30 nicht mehr so trainieren kann wie in den 20ern: Tipps eines Rehabilitationsmediziners

In unseren 20ern laufen wir Marathons, stellen Rekorde im Fitnessstudio auf und spüren die Folgen kaum.

Aber nach 30-35 Jahren verändert sich der Organismus, und der Versuch, mit der gleichen Intensität zu trainieren, endet oft mit Verletzungen, Enttäuschung und dem endgültigen Ausstieg aus dem Sport, berichtet der Korrespondent von .

Reha-Therapeuten erklären: Ab 30 nimmt die Produktion von Kollagen und Elastin ab, die Bänder werden weniger elastisch und die Gelenkflüssigkeit wird langsamer produziert.

Was in 20 Jahren ungestraft blieb, kann sich in 35 Jahren zu einem Meniskusriss oder einer chronischen Sehnenentzündung entwickeln …

Physiologen betonen, dass sich mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel und die Erholung der Muskeln von der Anstrengung verlangsamen. Wenn man in seinen 20ern jeden Tag trainieren konnte, braucht man ab 30 mindestens 48 Stunden Pause zwischen den Krafttrainingseinheiten, sonst kommt es zu einem Übertraining, bei dem man Fett ansetzt, anstatt Muskeln aufzubauen.

Kardiologen fügen hinzu: Auch das Herz-Kreislauf-System altert, und die Herzfrequenzbereiche ändern sich.

Was früher ein leichtes Aufwärmen war, kann ab 30 zu einer gefährlichen Überlastung werden, vor allem, wenn man nicht auf seinen Blutdruck achtet oder sich vor dem Hauptteil des Trainings aufwärmt.

Trainer raten, dass sich der Schwerpunkt nach 30 von Höchstgewichten und Rekorden auf Funktionalität und Gesundheit verlagern sollte. Schwimmen, Pilates, Yoga, lange Spaziergänge und moderates Krafttraining bringen mehr Nutzen und Schönheit als der Versuch, sich zu beweisen, dass man noch jung ist und 100 Kilo stemmen kann.

Es ist wichtig, daran zu denken, dass nach dem 30. Lebensjahr das Aufwärmen und das Abwärmen nicht mehr optional, sondern obligatorische Bestandteile des Trainings sind.

Fünf Minuten Gelenkübungen zu Beginn und Dehnübungen am Ende halten Ihre Gelenke jahrzehntelang stark und ermöglichen es Ihnen, bis ins hohe Alter zu trainieren, anstatt Verletzungen beim Orthopäden zu behandeln.

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