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Denken Sie daran, dass es am besten ist, vor dem Kalken den Säuregehalt des Bodens zu testen, um die richtige Dosierung zu bestimmen
Die Kalkung des Bodens ist beim Gemüseanbau im Beet sehr wichtig. Der richtige pH-Wert beeinflusst die Gesundheit der Pflanzen, die Nährstoffaufnahme und den Ertrag. Was man wissen muss, damit die Behandlung die gewünschten Ergebnisse bringt, berichtet die Website kobieta.interia.pl.
Warum die Kalkung des Bodens wichtig ist
Die Verbesserung des Alkaligehalts des Bodens wirkt sich positiv auf die Bodenstruktur aus. Der Boden wird besser durchlüftet, was das Wachstum von nützlichen Mikroorganismen begünstigt.
Bei der Kalkung werden Kalziumpräparate in den Boden eingebracht, um dessen Säuregehalt zu verringern. Denn ein zu saurer Boden hindert die Pflanzen daran, viele Nährstoffe aufzunehmen. Dies hat zur Folge, dass die Pflanzen nur langsam wachsen und ihre Erträge sogar deutlich zurückgehen. Durch die Anpassung des pH-Werts hat das Gemüse bessere Entwicklungsbedingungen und sein Wurzelsystem kann Wasser und Mikronährstoffe besser aufnehmen.
Wie man den Boden kalkt
Die Kalkart sollte je nach Bodenart und Mineralzusammensetzung ausgewählt werden. Am häufigsten wird Karbonatkalk verwendet. Er hat eine milde Wirkung und kommt mit leichten bis mittleren Böden gut zurecht und ist für die meisten Gemüsekulturen unbedenklich.
Eine beliebte Option ist dolomitischer Kalk. Er enthält neben Kalzium auch Magnesium. Dieser Stoff ist ebenfalls notwendig und wirkt sich positiv auf die Blattentwicklung und die Photosynthese aus. Magnesiumkalk hat eine ähnliche Wirkung und wird eingesetzt, wenn die Pflanzen einen hohen Magnesiumbedarf aufweisen.
Es ist zu bedenken, dass verschiedene Gemüsearten unterschiedliche Bodenanforderungen haben. Insbesondere bevorzugen einige Arten leicht saure Böden und benötigen nicht so viel Desoxidation.
Wann sollte der Boden gekalkt werden?
Denken Sie daran, den Boden so früh wie möglich zu kälken – nicht erst bei der Pflanzung.
Der Kalk sollte gleichmäßig über die Bodenoberfläche verteilt und dann gründlich mit dem Oberboden vermischt werden. Die Kalkausbringung sollte nicht mit der gleichzeitigen Ausbringung von Stickstoffdünger oder Frischdünger kombiniert werden, da dies die Wirksamkeit beider Behandlungen schwächen kann.
Eine ordnungsgemäß durchgeführte Kalkung verbessert die Bodenstruktur, fördert das mikrobielle Wachstum und erleichtert die Nährstoffaufnahme der Pflanzen. Letztendlich führt dies zu einem gesünderen Gemüse und einer reichhaltigeren Ernte.
