Jeder Katzenbesitzer hat schon einmal beobachtet, wie das Haustier mit den Zähnen nach Streu aus der eigenen Katzentoilette sucht, und das löst Verwirrung und Angst aus.
Eine Tierärztin erklärt, dass das Fressen von Streu immer ein Alarmsignal ist, das nicht ignoriert und als Dummheit des Tieres abgetan werden sollte, so die -Korrespondentin.
Meistens fangen Katzen an, Einstreu zu fressen, weil sie einen Mangel an Mineralien oder Vitaminen in der Nahrung haben, insbesondere an Eisen und Kalzium.
Der Körper versucht, den Mangel auf jede erdenkliche Weise auszugleichen, und das Granulat des Klumpenfüllers enthält Bentonit, das durch seinen Geruch und seine Beschaffenheit Katzen anlockt.
Streu auf Lehmbasis ist besonders gefährlich: Sobald es im Magen ist, absorbiert es Feuchtigkeit und wird zu einem dichten Klumpen, der den Darm verstopfen kann.
Eine Operation zur Entfernung eines solchen Klumpens ist schwierig und gefährlich, und in fortgeschrittenen Fällen kann die Katze an der Verstopfung sterben.
Stress und Langeweile veranlassen Katzen auch dazu, ungenießbare Gegenstände zu fressen, einschließlich Streu. Wenn es einem Tier an Spielzeug und Aufmerksamkeit mangelt, sucht es nach einer Möglichkeit, sich zu beschäftigen, und die Streu wird zu einem Studienobjekt.
Als Erstes sollte die Streu durch eine sichere Streu ersetzt werden, z. B. Mais- oder Holzstreu, die weniger gefährlich ist, wenn sie verschluckt wird.
Führen Sie dann eine Blutuntersuchung durch, um den Mineralstoffgehalt zu überprüfen und eine Blutarmut auszuschließen, die häufig durch die Aufnahme von ungenießbarem Futter ausgelöst wird.
Wenn die Katze trotz einer Ernährungsumstellung weiterhin Streu frisst, wenden Sie sich an einen Zoopsychologen. Möglicherweise liegt das Problem tiefer und erfordert eine Verhaltenskorrektur und nicht nur einen Wechsel der Einstreu.
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