Allerdings ist ihr Wurzelsystem im zeitigen Frühjahr noch nicht bereit für aktives Wachstum und reichlich Feuchtigkeit, warnte Floristen und Gärtner Agronom Denis Terentyev.
Während dieser Übergangszeit sollte die Bewässerung vorsichtig erhöht werden. Für die meisten Zier- und Laubgehölze wie Ficus, Dracaena, Aglaonema und Monstera ist es wichtig, die Intervalle zwischen den Wassergaben zu verkürzen, anstatt die einmalige Gießmenge zu erhöhen.
Wurde die Erde im Winter alle anderthalb Wochen befeuchtet, kann man jetzt dazu übergehen, einmal pro Woche zu gießen. Aber nur, wenn der Boden 3-5 cm tief abgetrocknet ist. Das Wasser wird gleichmäßig über die Oberfläche des Übertopfs gegossen, wobei ein Volumen verwendet wird, das etwa einem Zehntel seines Fassungsvermögens entspricht. Für einen Übertopf mit einem Volumen von 2 Litern benötigen Sie also 200-300 ml. Nach etwa 15 Minuten muss die Flüssigkeit aus der Schale entfernt werden.
Auch Sukkulenten und Kakteen, die auf hellen Fensterbänken stehen, beginnen Ende Februar aus dem Winterschlaf zu erwachen. Ein leichtes Verwelken des Gewebes oder das Erscheinen neuer Triebe ist ein Signal, mit dem Gießen zu beginnen.
Die Häufigkeit der Bewässerung wird schrittweise erhöht, wobei die Erde zwischen den Behandlungen vollständig austrocknen kann. Die Wassermenge sollte bei diesen Pflanzen sehr gering sein, um Staunässe zu vermeiden: 70-100 ml pro Liter.
Kakteen brauchen einen trockenen Winter, damit sie später blühen können, daher wird die Bewässerung im Frühjahr mit Vorsicht wieder aufgenommen und mit dem Besprühen begonnen. Überschüssige Feuchtigkeit in dieser Zeit ist für die Wurzeln verhängnisvoll. Sie können leicht verfaulen, so aif.ru.
