Warum Rote Bete süß und kastanienbraun wird, wenn man sie im August mit Salzwasser gießt: Großmutters Geheimnis

Jedes Jahr, wenn die Rote Bete aus dem Beet geholt wird, seufzen viele Gärtner enttäuscht: Die Wurzelfrüchte sind zwar groß geworden, aber innen blass und völlig geschmacklos, wie Gras.

Es scheint, dass sie gegossen und gejätet haben, aber das Ergebnis ist nicht erfreulich, und solche Rote Beete müssen weggeworfen oder an das Vieh verfüttert werden, obwohl sie bis zum Frühjahr Borschtsch zieren könnten, berichtet der Korrespondent von .

Das Salz wirkt in diesem Fall nicht als Düngemittel, sondern als Katalysator, der dafür sorgt, dass die Rote Bete Zucker einlagert und die Farbe leuchtender wird.

Das Natrium im Salz aktiviert die Stoffwechselprozesse im Wurzelgemüse und die Stärke wird in Glukose umgewandelt, wodurch der Geschmack reichhaltig und süß wird.

Die Bewässerung sollte unbedingt Anfang August erfolgen, wenn die Wurzelfrüchte bereits voll sind, aber noch Zeit bleibt, um vor der Ernte Zucker anzusammeln.

Ein Esslöffel Salz pro Eimer Wasser auf einem Quadratmeter Beet wirkt Wunder, und in einem Monat sind die Rüben nicht mehr wiederzuerkennen.

Wichtig ist, dass man es mit der Konzentration nicht übertreibt und nicht mehr als einmal gießt, sonst versalzt der Boden, und im nächsten Jahr wächst an dieser Stelle gar nichts mehr.

Nach dem Salzgießen sollte das Beet mit normalem Wasser gegossen werden, damit sich das Salz gleichmäßig verteilt und die Wurzeln nicht verbrennt, und dann wird die Ernte selbst erfahrene Gärtner überraschen.

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