Püree-Suppe scheint ein einfaches Gericht zu sein: Gemüse kochen, mit dem Pürierstab pürieren und fertig.
Doch statt einer seidigen Cremesuppe erhält man oft eine flüssige Masse mit Flecken von ungeschlagenen Stücken oder, im Gegenteil, einen Kleber wie Babynahrung, berichtet der Korrespondent von .
Das Hauptproblem ist die falsche Püriertechnik und zu wenig Flüssigkeit. Man sollte den Mixer auf niedriger Stufe einschalten und die Geschwindigkeit allmählich erhöhen, anstatt ihn auf einmal auf die höchste Stufe zu stellen, da sonst das Gemüse über die Wände fliegt, während große Stücke unversehrt bleiben.
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Der zweite wichtige Punkt: Das Gemüse sollte sehr weich sein, so dass es buchstäblich auseinanderfällt, wenn man es mit einer Gabel leicht andrückt. Ungekochte Stücke werden sich nie in ein glattes Püree verwandeln, egal wie sehr man sie mischt, sie werden Klumpen bleiben.
Wenn die Suppe zu dick und klumpig wird, können Sie heiße Brühe oder Sahne hinzufügen und erneut pürieren. Die Flüssigkeit hilft dem Mixer, die Stücke zu erfassen und sie gleichmäßig zu zerkleinern, ohne sie zu überspringen.
Der Koch zeigte die perfekte Kürbispüree-Suppe: Er pürierte das Gemüse zunächst mit einem Stabmixer und ließ es dann durch ein feines Sieb laufen. Ja, das ist eine unnötige Bewegung, aber die Textur war samtig, wie in einem Restaurant.
Es ist wichtig, die Suppe beim Pürieren nicht zu stark zu erhitzen: Heißes Gemüse und Flüssigkeit erzeugen Dampf, der den Deckel des Mixers nach außen drücken und Sie verbrennen kann. Am besten püriert man die Suppe schubweise und öffnet den Deckel ein wenig, damit der Dampf entweichen kann.
Übrigens ist der Mixer für pürierte Kartoffelsuppen kontraindiziert: Kartoffeln geben Stärke ab und werden zu Klebstoff. Besser ist es, eine solche Suppe mit einem Pürierstab zu zerdrücken oder sie sehr vorsichtig zu schlagen, fast ohne sie zu pürieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ideale pürierte Suppe aus richtig gekochtem Gemüse, ausreichend Flüssigkeit und vorsichtigem, allmählichem Schlagen besteht, wobei das letzte Schlagen durch ein Sieb für eine seidige Textur sorgt.
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