5 Gründe, warum Pflanzen löchrige Blätter haben können, und sinnvolle Methoden, um dies zu beheben

Foto: aus öffentlichen Quellen

Wie man Pflanzen vor den häufigsten Schädlingen und Krankheiten schützen kann

Wenn plötzlich Löcher auf den Blättern von Gemüse oder Blumen in einem Beet entstehen, kann dies für die Pflanze schädlich sein. Die Website The Spruce hat fünf der häufigsten Ursachen für Löcher und deren Vermeidung zusammengestellt.

Löcher, die Raupen hinterlassen

Viele Raupenarten (Larvenstadium von Schmetterlingen und Motten) nagen an Blättern. Anstatt in der Mitte zu nagen, knabbern die Raupen eher an den Blatträndern oder fressen ganze Blätter bis zu den Stielen. Einige Raupen können im Gemüsegarten sehr zerstörerisch sein (z. B. Kohlraupen), andere, wie die Schwammspinner (Lymantria), fressen die Blätter großer Laubbäume.

Anzeichen für die Aktivität der Raupen sind unter anderem:

  • Ungleichmäßige Blattränder: Die Raupen hinterlassen auf dem Blatt, das sie fressen, einen gebogenen, aber ungleichmäßigen Rand.
  • Fehlende Blätter: Die Raupen fressen oft das gesamte Blatt einer Pflanze und lassen nur den Stiel oder die Basis des Blattes übrig.
  • Eier: Diese werden von Schmetterlingen oder Motten abgelegt, aus denen die Raupenlarven schlüpfen.
  • Spinnennetznester: Einige Raupen, wie z. B. die Puppenraupen, bauen Spinnennetznester, in denen sie sich ernähren.

Wie man Pflanzen vor Raupen schützt

Da Raupen Larven sind, die sich zu Bestäuberinsekten entwickeln, wollen die meisten Gärtner ihnen nicht schaden, denn Bestäuber sind wichtig für die Artenvielfalt und das Gedeihen der Gärten. Es gibt jedoch einige natürliche Methoden, um Raupen davon abzuhalten, Ihre Pflanzen zu fressen, insbesondere indem man sie an einen anderen Ort verpflanzt.

Durch Schnecken verursachte Löcher

Nacktschnecken treten eher nach einem starken Regenguss oder tagelangem Regen auf. Sie können in kurzer Zeit großen Schaden anrichten und sind gut darin, sich zu verstecken, so dass ein Schneckenbefall auftreten kann, bevor man ihre Anwesenheit bemerkt. Schnecken ähneln den Nacktschnecken und fressen ebenfalls Blätter, erscheinen aber später im Sommer, während Nacktschnecken im Frühjahr auftreten.

Anzeichen für Schneckenaktivität sind unter anderem:

  1. Schleimspuren: Schnecken hinterlassen silbrig-klebrige Schleimspuren, wenn sie sich fortbewegen. Wenn Sie diese Rückstände auf Wegen, Türschwellen und Gartenzubehör sehen, ist dies ein deutliches Zeichen für einen Befall.
  2. Schneckenbisse: Schnecken knabbern an Obst, Gemüse und anderen Pflanzen, die ihnen schmecken.
  3. Schneckeneier: Diese winzigen, runden, weißen und geleeartigen Eier erscheinen in großen Gruppen und werden in der Regel in der Nähe der Futterstellen der Schnecken abgelegt.

Wie man Pflanzen vor Schnecken schützt

Die Bekämpfung von Schnecken ist nicht allzu schwierig, wenn man sie im Auge behält und frühzeitig vorbeugende Maßnahmen ergreift. Es gibt verschiedene Methoden, Schnecken zu fangen, um sie loszuwerden. Das können Brettfallen oder Futterköder sein, z. B. mit Bier. Sie können auch Pflanzen pflanzen, die Schnecken abwehren. Oder Sie errichten eine Schutzbarriere aus Eierschalen oder anderen Stoffen mit einer scharfen Struktur.

Durch Insekten verursachte Löcher

Obwohl Raupen und Schnecken die zerstörerischsten „Insekten“ sind, wenn es darum geht, Löcher in Pflanzen zu schneiden, gibt es auch andere Insekten, die gerne an Blättern nagen. Manche Insekten ernähren sich nur von einer bestimmten Pflanzenart, andere wiederum von einer ganzen Reihe verschiedener Pflanzen. Die schlimmsten Übeltäter sind japanische Käfer, Blattläuse, Thripse, Kürbiswanzen, Lilienwanzen und Blatthüpfer.

Anzeichen für nagende Insekten sind unter anderem:

  • Reißende Löcher auf den Blättern: Insekten sind in der Regel nicht methodisch und hinterlassen reißende Löcher auf den Pflanzen, insbesondere Insekten, die sich von Gemüseblättern ernähren.
  • Vergilbung der Blätter: Insektenschäden an Blättern können auch dazu führen, dass diese welken und vergilben.
  • Insekteneier: Einige Insekten können ihre Eier auf oder in der Nähe von Pflanzen ablegen.

Wie man Pflanzen vor Insekten schützt

Die Methoden zur Bekämpfung von Nagetierinsekten variieren je nach Insektenart, und in manchen Fällen gibt es mehr als einen Übeltäter: Ihr Gemüsegarten bietet schmackhafte Snacks für Insekten, insbesondere großblättrige Pflanzen wie Zucchini. Es gibt eine Reihe natürlicher und hausgemachter Methoden zur Insektenabwehr, darunter Netze, insektenabweisende Pflanzen und natürliche Sprays.

Durch Tiere verursachte Löcher

Wildtiere aller Art fressen gerne Pflanzen, und es gibt viele mögliche Ursachen für Blattschäden durch die einheimische Fauna. Der Schaden hängt von den Pflanzen und den Tieren ab, die sie fressen.

Brandgärten ziehen Schädlinge wie Murmeltiere, Streifenhörnchen, Kaninchen und Eichhörnchen an. Einige Tiere, vor allem Rehe, naschen gerne an Baumknospen und Blüten. Wenn Sie einen bestäuberfreundlichen Garten anlegen wollen, der die Artenvielfalt fördert, müssen Sie lernen, mit Wildtieren zu koexistieren. Aber auch der Schutz von Brokkoli vor Murmeltieren ist ein vernünftiges Ziel.

Zu den Anzeichen für die Aktivität von Wildtieren gehören:

  1. Fehlen von Knospen: Rehe und andere Wildtiere können ganze Knospen von Pflanzen wie Rosen, Rhododendren, Phlox und Sedum abfressen.
  2. Abgenagte Blätter: Rehe können eine ganze Pflanze innerhalb von Minuten verwüsten, indem sie die Blätter bis zu den Stängeln abfressen.
  3. Tierkot: Sie können Kot von Rehen oder Kaninchen entdecken.

Wie man Pflanzen vor Tieren schützt

Das beste Mittel zur Abschreckung von Wildtieren wie Rehen im Garten sind in der Regel physische Barrieren wie Zäune und Netze. Einige Pflanzen und ungiftige Sprays können sie ebenfalls abschrecken. Manche Hausbesitzer setzen auch bewegungsempfindliche Beleuchtung ein, um Wildtiere abzuschrecken, aber das funktioniert in der Regel am besten bei nachtaktiven Tieren.

Durch Pilzkrankheiten verursachte Löcher

Verschiedene Pilz- und Bakterienkrankheiten können Löcher in den Pflanzenblättern verursachen, wie z. B. Bakterienflecken auf Tomaten. Pilzkrankheiten sind schwer zu erkennen, daher wenden die meisten Gärtner gängige Präventivmethoden an, um sie zu bekämpfen.

Anzeichen für Pilzkrankheiten sind unter anderem:

  • Blattverfärbung: Die Krankheit ist häufig die Ursache für eine Braun- oder Gelbfärbung der Blätter (obwohl auch Überwässerung eine Gelbfärbung der Blätter verursachen kann).
  • Blattflecken: Raue oder trockene Flecken auf den Blättern sind meist ein Anzeichen für eine Pilz- oder Bakterienkrankheit.
  • Welken der Blätter oder Blattfall: Eine Pilzerkrankung kann dazu führen, dass die Blätter welken und dann abfallen.

Wie man Pflanzen vor Pilzen schützt

Wenn die Blätter durch eine Pilzerkrankung (z. B. Mehltau) geschädigt sind, sollten die betroffenen Blätter entfernt werden. Sie können auch mit Backpulver sprühen, um weiteren Schäden vorzubeugen: Das funktioniert gut bei Zimmerpflanzen, kann aber auch bei Gartenpflanzen verwendet werden.

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