Warum sich eine Katze auf die Sachen ihres Besitzers legt: die Chemie der Liebe und der Gerüche, erklärt ein Biologe

Jeder Katzenbesitzer hat es schon einmal bemerkt: Es lohnt sich, einen Pullover oder eine Tasche auf einem Stuhl liegen zu lassen, denn das pelzige Haustier liegt schon dort und rollt sich zusammen.

Der Biologe erklärt dies nicht nur mit der Liebe zur Wärme, sondern mit einem komplexen System der Kommunikation durch Gerüche, berichtet der Korrespondent von .

Ihr individueller Geruch – eine Mischung aus Pheromonen, Talg und Schweiß – bleibt an den Dingen haften, was für eine Katze ein einzigartiges Erkennungszeichen ist. Wenn sie sich auf Ihre Kleidung legt, badet das Tier buchstäblich in Ihrem Duft und fühlt sich sicher, wie in der Nähe seiner Mutter in der Kindheit.

Der zweite wichtige Punkt: Die Katze vermischt ihren Geruch mit dem Ihren, wodurch ein einheitlicher Rudelgeruch entsteht. Katzen haben Duftdrüsen an der Schnauze und am Körper. Indem sie sich an Ihren Sachen reiben, markieren sie diese als „gemeinsam genutzt“ und stärken so die sozialen Bindungen.

Manchmal ist dieses Verhalten ein Anzeichen für Stress oder Angst: Wenn der Katze das Vertrauen fehlt, sucht sie Ihre am stärksten riechenden Dinge auf. Besonders auffällig ist dies bei Renovierungen, Umzügen oder der Ankunft eines neuen Familienmitglieds.

Jagen Sie Ihre Katze nicht von Ihren Sachen weg, wenn sie nicht im Weg ist, sondern bereiten Sie ihr diese kleine Freude. Auf diese Weise kann sie sagen: Du gehörst zu mir und ich möchte dich in meiner Nähe spüren, auch wenn du nicht im Raum stehst.

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