Warum Kartoffeln sprießen und ob sie gegessen werden können: wichtige Tipps

Foto: aus offenen Quellen

Die dunklen, feuchten und warmen Bedingungen, an die Kartoffeln unter der Erde gewöhnt sind, begünstigen die Bildung von Sprossen

Mit einer gewissen Vorbereitung können gekeimte Kartoffeln immer noch sicher gegessen werden, aber es ist sicherer, sie wieder einzupflanzen, als die Keime abzuschneiden oder mit ihnen zu kochen, schreibt Tasting Table.

Die Publikation erklärt, dass Kartoffelsprossen Verbindungen enthalten, insbesondere Glykoalkaloide wie Solanin und Chaconin, die in der Kartoffelschale verbleiben und für den Körper giftig werden.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Verzehr solcher Kartoffeln in großen Mengen zu Magenverstimmungen oder Verdauungsstörungen führen kann.

In dem Artikel heißt es, dass Kartoffeln bereits Glykoalkaloide enthalten, aber in Sprossen ist diese Verbindung stärker konzentriert.

„Die unansehnlichen Sprossen, die aus den Kartoffeln herausragen, sind kraftvolles organisches Pflanzenmaterial, vollgepackt mit Energie für einen neuen Wachstumszyklus im Boden“, heißt es in der Veröffentlichung.

In der Publikation wird auch erklärt, dass der Grund für die Sprossen an Speisekartoffeln darin liegt, dass die Knolle denkt, sie sei unter der Erde und der Frühling sei da.

„Die dunklen, feuchten und warmen Bedingungen, an die sich die Kartoffel unter der Erde gewöhnt hat, begünstigen die Bildung von Sprossen, die ein wichtiger Teil des natürlichen Fortpflanzungsprozesses sind“, heißt es in dem Artikel.

Um das Austreiben von Kartoffeln zu verhindern, sollten Sie das Gemüse an einem kühlen, dunklen Ort mit viel Luft aufbewahren, z. B. in einer Milchkiste in der Speisekammer.

Diese Kartoffeln sollten in einer Tiefe von 15 bis 20 cm gepflanzt werden. Die Sprossen sollten nach oben gerichtet sein. Der Abstand zu anderen gekeimten Kartoffeln sollte 30 bis 40 cm betragen. Um den Ertrag zu maximieren, sollten die Kartoffeln an einem Ort mit viel Sonne oder Schatten gepflanzt werden.

Es wird hinzugefügt, dass die gekeimten Kartoffeln etwa 60 bis 100 Tage nach der Pflanzung eine neue Pflanze hervorbringen sollten, die bereits geerntet werden kann. Experten raten, die gekeimte Kartoffel in mehrere Stücke zu schneiden, so dass jedes Stück einen Spross hat.

Wenn kein Grundstück zur Verfügung steht, können Kartoffeln laut der Veröffentlichung auch in Containern gepflanzt werden. Das Gemüse sollte 7,5 cm tief in einen Behälter mit gut durchlässiger Erde gepflanzt werden.

„Dieser saisonale Tipp funktioniert am besten im Sommer und im Frühherbst, aber Kartoffeln wachsen auch gut, wenn sie im späten Frühjahr oder im frühen Winter gepflanzt werden, wenn es keinen Frost gibt“, heißt es in der Publikation.

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