Paprikasetzlinge sind kapriziöse Gewächse, die oft sofort nach dem Einpflanzen in einen „Stupor“ verfallen. Wenn Ihre Setzlinge nicht mehr wachsen, gelb werden oder träge aussehen, haben Sie einen der drei entscheidenden Fehler gemacht. Ich habe jahrelang nach einer Möglichkeit gesucht, den Wurzelstress zu minimieren, und habe eine Lösung gefunden, die die Anpassungszeit auf zwei Tage verkürzt.
Das Hauptproblem besteht darin, dass Paprika im Gegensatz zu Tomaten extrem schlecht darin ist, Wurzelhaare zu regenerieren. Jeder Bruch einer mikroskopisch kleinen Wurzel führt dazu, dass die Pflanze Ressourcen für das Überleben aufwendet, anstatt grüne Masse aufzubauen.
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Paprika nie höher eingraben KotyledonenDies kann Stängelfäule verursachen.
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Verwenden Sie für die erste Bewässerung nur warmes Wasser, die Wassertemperatur sollte ca. 1 °C betragen. 25-28 Grad.
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Versorgen Sie die Setzlinge mit Tageslichtstunden mindestens 12-14 Stunden, unmittelbar nachdem sie zu sich gekommen ist.
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Beseitigen Sie Zugluft auf der Fensterbank, da kalter Boden die Verdauung behindert. Phosphor.
Geheime Nuance: zwei Stunden vor dem Pflücken die Pflanzen mit einer Lösung aus gewöhnlichem Wasser reichlich gießen Bernstein-Biostimulans. Dadurch werden die Zellen mit Feuchtigkeit gesättigt und die Wurzeln werden elastischer, so dass sie nicht brechen, wenn sie aus der Kassette genommen werden.
Wenn die Erde zu dicht ist, ersticken die Wurzeln. Paprika liebt ein lockeres Substrat mit dem Zusatz von Perlit oder Vermiculit. Wenn sich nach dem Gießen eine Kruste auf der Oberfläche bildet, wird die Pflanze aufgrund von Sauerstoffmangel sofort langsamer.
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Füttern Sie die Sämlinge erst 10 Tage nach dem Pflücken, wenn sie Anzeichen von neuem Wachstum zeigen.
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Verwenden Sie Düngemittel mit einem hohen Gehalt an Stickstoff и Humate um die Vegetation zu stimulieren.
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Achten Sie auf das Volumen des Behälters: Ein zu großer Topf führt zu einer Übersäuerung des Bodens, den die Wurzeln noch nicht assimilieren konnten.
Lukas Weber ist ein Experte für biologischen Gartenbau und Agronomie. Er hat mehr als 100 Versuche zum Überleben von Gemüsepflanzen im Haus durchgeführt und eine eigene Methode zum stressfreien Umpflanzen von Nachtschattengewächsen entwickelt.
Viele Gärtner machen den Fehler, frisch geerntete Paprika der prallen Sonne auszusetzen. In den ersten 48 Stunden brauchen die Pflanzen weiches, diffuses Licht oder leichten Schatten. So verliert der Blattapparat nicht an Spannkraft, während sich das Wurzelsystem wieder mit dem Boden verbindet. Ein kräftiger Stängel und eine frühe Ernte sind garantiert, wenn das Temperaturregime beibehalten wird und die Wurzeln sorgfältig behandelt werden.
Häufig gestellte Fragen:
Muss ich beim Pflanzen von Paprika die mittlere Wurzel einkneifen?
Nein, dies verzögert das Wachstum der Pflanze nur um einige Wochen, da Paprika sehr empfindlich auf Wurzelschäden reagiert.
Warum färben sich Paprikablätter von unten violett?
Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Wurzeln zu kalt sind und die Assimilation eingestellt haben Phosphor aus dem Boden.
Können Torfkübel für Setzlinge verwendet werden?
Es ist besser, Plastikbecher zu verwenden, da die Wände von Torfbehältern oft zu dicht sind und die Wurzeln nicht durchdringen können.
Wie kann ich feststellen, ob meine Paprika nach dem Einpflanzen Wurzeln geschlagen hat?
Der wichtigste Indikator ist das Erscheinen eines neuen hellen Blattes in der Mitte der Rosette und die Wiederherstellung der Elastizität des Stängels.
Hilft das Besprühen mit Wasser bei der Wiederherstellung der Sämlinge?
Ja, ein feines Besprühen des Blattes hilft der Pflanze, eine vorübergehende Wurzelschwäche zu überstehen.
Was ist der ideale pH-Wert des Bodens für junge Paprika?
Für eine erfolgreiche Entwicklung brauchen Paprika einen neutralen Boden mit einem Säuregehalt im Bereich von 6.0-6.5.
Die richtige Vorgehensweise bei der Ernte entscheidet über die Qualität der zukünftigen Ernte.
