Kupferdraht rettet Ihre Tomaten in wenigen Minuten vor Phytophthora

Phytophthora kann Ihre gesamte Tomatenernte in nur ein paar feuchten Nächten vernichten und grüne Sträucher in schwarze Fäulnis verwandeln. Wenn Sie es leid sind, den Gemüsegarten mit Chemikalien zu überschwemmen, ist es an der Zeit, sich an die Methode des „Kupferstechens“ zu erinnern, die erfahrenen Gärtnern seit Jahrzehnten hilft und wirklich auf der Ebene der Pflanzenphysiologie funktioniert.


Warum Kupfer ein Killer für Pilze ist

Das Prinzip der Wirkung ist einfach: Kupfer-Ionendie in den Pflanzensaft aufgenommen werden, wirken wie ein inneres Antiseptikum. Sie hemmen die Aktivität von Pilzsporen Phytophthora infestansDie Phytophthora infestans[Phytophthora infestans]die verhindert, dass sie auf Blättern und Stängeln Fuß fassen.


Richtige Einstichtechnik

Viele Menschen machen den Fehler, den Stiel einfach von außen zu umwickeln – das ist nutzlos. Damit der Schutz funktioniert, muss das Kupfer mit den inneren Säften der Tomate in Kontakt kommen.

– Verwenden Sie nur saubere Kupferdraht ohne Lackisolierung.

– Schneiden Sie ein etwa drei bis vier Zentimeter langes Stück ab.

– Schleifen Sie die Oberfläche mit Sandpapier auf Hochglanz, um die Oxidschicht zu entfernen.

– Stechen Sie den Stamm zehn Zentimeter über dem Boden an.

– Biegen Sie die Drahtenden vorsichtig nach unten, aber drehen Sie sie nicht ringförmig um den Stamm, um zu vermeiden, dass die Gefäße der Pflanze während des Wachstums zusammengedrückt werden.

Kleiner Tipp: Stecken Sie den Draht nie sofort nach dem Einpflanzen in den Setzling. Warten Sie, bis der Stängel stark und mindestens bleistiftdick ist, sonst kann die Pflanze sehr gestresst werden und verkümmern.


Effektivität und Sicherheit der Methode

Diese Methode wird von Theoretikern oft kritisiert, aber die Praxis zeigt, dass „Kupfer“-Tomaten auch bei längerem Regen um ein Vielfaches seltener krank werden.

– Die Methode funktioniert am besten als vorbeugende Maßnahme.

– Der Draht ist kein Ersatz für eine angemessene Belüftung des Gewächshauses.

– Achten Sie darauf, die unteren Blätter, die den Boden berühren, zu entfernen.

Mein Rat: Wenn bereits schwarze Flecken auf dem Strauch erschienen sind, hilft ein Draht nicht mehr. Entfernen Sie zunächst die betroffenen Stellen, behandeln Sie den Strauch mit einem therapeutischen Mittel und stechen Sie erst dann ein, um das Ergebnis zu festigen.


„Lucas Weber ist ein Experte für ökologischen Landbau und agronomische Techniken. Er betreibt seit über fünfzehn Jahren einen Versuchsbetrieb, auf dem er persönlich über siebzig volkstümliche und wissenschaftliche Methoden des Pflanzenschutzes ohne den Einsatz von scharfen Pestiziden getestet hat.“

Das Kupferstechen ist eine zuverlässige Barriere, um den Einsatz von Fungiziden auf einer Fläche zu minimieren. Es ist wichtig, daran zu denken, dass Kupfer in kleinen Dosen ein essentielles Spurenelement für das Tomatenwachstum ist, so dass diese Manipulation doppelt nützlich ist. Wenn Sie die Sterilität beachten und den richtigen Zeitpunkt wählen, können Sie sich bis zum Frost eine gesunde Ernte sichern.


Häufig gestellte Fragen:

Muss ich den Draht vor dem Piercen desinfizieren?

Ja, es ist ratsam, den Draht mit Alkohol einzureiben oder ihn auf einem Feuer zu verbrennen, um zu vermeiden, dass eine Infektion in die Wunde der Pflanze gelangt.

Kann Aluminiumdraht verwendet werden?

Nein, Aluminium hat keine antiseptischen Eigenschaften gegen Pilzsporen.

Ist es schädlich, solche Tomaten zu essen?

Die Kupferdosis, die über den Saft in die Frucht gelangt, ist für den Menschen vernachlässigbar, für den Pilz jedoch tödlich.

Wann ist der beste Zeitpunkt für das Verfahren?

Der optimale Zeitpunkt ist Ende Juni oder Anfang Juli, vor dem Einsetzen der Nebel- und Tauperiode.

Muss ich den Draht am Ende der Saison entfernen?

Der Draht wird zusammen mit dem Kraut am Ende der Ernte entsorgt.

Kann diese Methode auch für Gurken angewendet werden?

Gurken haben zu zarte und hohle Stiele, so dass diese Methode für sie nicht geeignet ist.

Hilft die Methode, wenn die Phytophthora bereits wütet?

Die Methode wirkt in erster Linie präventiv und ist keine Wiederbelebungsmaßnahme für einen sterbenden Busch.

Die Kupferionen beginnen sich innerhalb weniger Stunden nach Kontakt mit dem Pflanzensaft im Gewebe der Pflanze auszubreiten.

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