Gartenschnitt im Frühjahr: 6 Stauden, die im März gepflegt werden müssen

Foto: aus offenen Quellen

Nach dem Winter sieht der Garten oft vernachlässigt aus, aber man sollte es mit dem Rückschnitt nicht übertreiben

Das zeitige Frühjahr ist die Zeit, in der Gärtner aktiv mit der Arbeit auf dem Grundstück beginnen. Experten raten jedoch, es mit dem Beschneiden von Stauden nicht zu eilig zu haben, denn für einige von ihnen ist eine frühe Ernte nützlich, für andere kann sie jedoch schädlich sein. Dies wurde von Real Simple berichtet.

Nach dem Winter sehen die Beete oft vernachlässigt aus, so dass es verlockend ist, alte Triebe und Blätter schnell zurückzuschneiden. In vielen Regionen ist der März jedoch noch von Frost begleitet, daher ist es wichtig, die Eigenschaften der einzelnen Pflanzen zu berücksichtigen.

Welche Stauden im März zurückgeschnitten werden sollten

Gartenexperten nennen einige Pflanzen, die von einem Rückschnitt im Frühjahr profitieren.

  • Rudbeckia hirta (Schwarzäugige Susanna)
    Diese winterharte, mehrjährige Pflanze stirbt jedes Jahr bis zur Spitze ab. Die trockenen Stängel können im Winter Vögeln Nahrung bieten, beherbergen aber im Frühjahr oft Pilze und Schädlinge. Der Rückschnitt alter Triebe verbessert die Luftzirkulation und hilft neuen Trieben, ungestört auszutreiben.
  • Ziergräser
    Zu dieser Gruppe gehören u. a. das Spitzblättrige Flechtwerk, die Zweighirse und das Brunnengras. Alte Blätter schützen die Pflanze im Winter, aber es wird empfohlen, sie vor Beginn des Frühjahrs abzuschneiden, damit sie die neuen Triebe nicht behindern.
  • Teehybride und Strauchrosen
    Der Frühlingsbeginn gilt als guter Zeitpunkt für den Formschnitt von Rosen. Teehybridsorten werden in der Regel auf wenige kräftige Triebe eingekürzt, während Strauchrosen sanfter beschnitten werden, um der Pflanze eine schöne Form zu geben.
  • Kamille Shasta
    Die alten Blätter dieser Pflanzen werden nach dem Winter oft nass und können zur Fäulnis beitragen. Das Entfernen der abgestorbenen Teile hilft der Pflanze, sich besser zu entwickeln, und verbessert die Belüftung rund um den Strauch.
  • Nelke (Dianthus)
    Viele Nelkensorten bleiben auch im Winter grün. Deshalb wird die Pflanze im zeitigen Frühjahr meist nur gereinigt – trockene Blätter und geschwärzte Stiele werden entfernt.
  • Asclepias tuberous (Mottenkraut)
    Es wird empfohlen, diese Pflanze erst dann zurückzuschneiden, wenn neue Triebe in der Nähe der Basis erscheinen. Die alten Triebe werden dann etwa einige Zentimeter über dem Boden abgeschnitten, um Platz für neues Wachstum zu schaffen.

Welche Pflanzen man am besten nicht zurückschneidet

Nicht alle Stauden reagieren gut auf einen Rückschnitt im Frühjahr. Bei einigen von ihnen dienen die Triebe des letzten Jahres als natürlicher Schutz gegen die Kälte.

Experten raten, den Rückschnitt von tropischen Pflanzen wie Cannas und Colocasia so lange hinauszuzögern, bis die Gefahr strenger Fröste vorüber ist. Mehrjährige Gehölze wie Sträucher oder kleine Bäume sollten erst geschnitten werden, wenn sich neue Knospen gebildet haben.

Echinacea purpurea, Lupine, Fingerhut und Herzblattgewächse gehören ebenfalls zu den Pflanzen, die man im zeitigen Frühjahr am besten in Ruhe lässt. Ein vorzeitiger Schnitt kann die jungen Triebe schädigen oder die Schutzschicht entfernen, die der Pflanze hilft, mögliche Fröste zu überstehen.

Im Allgemeinen raten Gärtner, den Zustand der Pflanze zu prüfen: Ist sie völlig abgestorben oder haben sich bereits neue Triebe gebildet, ist ein Rückschnitt möglich. Befindet sich die Pflanze noch in der Ruhephase, ist es besser, ihr noch etwas Zeit zu geben.

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