Eier – ein so einfaches Gericht, dass es unmöglich scheint, es zu verderben, aber es genügt, das Öl zu wechseln, und der übliche Geschmack ändert sich dramatisch.
Cremige Butter gibt Zartheit und cremigen Geschmack, aber Olivenöl gibt eine ganz andere Geschichte, berichtet der -Korrespondent.
Wenn man Eier in Olivenöl brät, ist der Geschmack mediterraner, mit einer leicht grasigen Note und einer ausgeprägten Bitterkeit. Das ist weder schlecht noch gut, es ist nur ein anderer Geschmack, der für die einen seltsam und für die anderen eine Offenbarung sein mag.
Das Problem entsteht, wenn man Olivenöl, insbesondere unraffiniertes Olivenöl, zu lange kocht. Bei hohen Temperaturen wird es rauchig und bitter, und diese Bitterkeit dringt in das Eiweiß ein und macht die Eier ungenießbar.
Zum Braten von Eiern ist es besser, raffiniertes Olivenöl zu verwenden, das einen höheren Rauchpunkt hat, oder es mit Butter zu mischen. Diese Mischung ergibt eine hohe Brattemperatur und einen angenehmen cremigen Olivengeschmack ohne Bitterkeit.
Übrigens hält Olivenöl den knusprigen Rand von glasierten Eiern besser, weil es im Gegensatz zu Butter kein Wasser enthält. Butter schäumt und kann den Rand des Eiweißes etwas gummiartig machen, während Olivenöl gleichmäßig und knusprig frittiert.
Wichtig bei der Dosierung: Sie brauchen etwas weniger Olivenöl als Butter, weil es flüssiger ist und sich in der Pfanne besser verteilt. Ein Zuviel kann die Eier fettig und schwer machen.
Generell lohnt es sich, zumindest einmal mit Olivenöl im Rührei zu experimentieren, um herauszufinden, welche Variante Ihnen näher liegt.
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